Das sehr weiche Schwermetall Zinn ist silberweiß glänzend und lässt sich mit dem Fingernagel ritzen. Auffällig ist der niedrige Schmelzpunkt und die relativ hohe Siedetemperatur.
In der Erdkruste ist Zinn mit einem Anteil von etwa 0,0035 Massenprozent vertreten. Nach aktuellen Schätzungen reichen die vorhandenen Lagerstätten noch etwa 35 Jahre.
Zinn
stannum
| chem. Zeichen: | SN (lat. stannum) |
| Schmelzpunkt: | 231,9°C |
| spez. Gewicht: | 7,31 g/cm3 |
| Eigenschaften: | schützt Weißblech vor Umwelteinflüssen |
| Verwendung: | Lötzinn, Orgelpfeiffen, Konservendosen, in Farben, Autokühler etc. |
Handelssorten Zinn
Nr. 83
Salbe
Reinzinnschrott
- Reinzinnschrott, insbesondere in Form von Anoden und Rohren.
- Frei von Fremdbestandteilen.
Nr. 84
Satin
Geschirrzinnschrott
- Geschirrzinnschrott oder -späne mit einem Mindestgehalt von 90 % Sn.
- Frei von Fremdbestandteilen.
Nr. 85
Serum
Lagerweißmetallschrott mit Spänen
- Kauf erfolgt nach Analyse, Muster oder Vereinbarung.
Nr. 86
Sorge
Lötzinnschrott
- Kauf erfolgt nach Analyse, Muster oder Vereinbarung.
Nr. 87
Spore
Zinnhaltige Rückstände
- Kauf erfolgt nach Analyse, Muster oder Vereinbarung.
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